VfB Hermsdorf

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Der Verein für Bewegungsspiele Hermsdorf (kurz VfB Hermsdorf) ist ein 1899 gegründeter deutscher Sportverein aus Berlin-Hermsdorf mit den Abteilungen Badminton, Basketball, Fußball, Gymnastik, Handball, Kegeln, Leichtathletik, Prellball, Schach, Schwimmen, Tennis, Tischtennis und Turnen.
Die Fußballabteilung des VfB Hermsdorf wurde im Jahr 1916 unter der Bezeichnung Hermsdorfer SC 1916 gegründet. Ab 1919 trat der Verein als VfB Hermsdorf auf, spielte aber stets unterklassig. Lediglich in der Spielzeit 1932/33 agierte der VfB in der zweitklassigen Oberliga Berlin. Eine Teilnahme in der Gauliga Berlin-Brandenburg gelang Hermsdorf nicht.

1945 wurde der Verein aufgelöst und als SG Hermsdorf neu gegründet. In der Sportgruppe flossen auch die Mitglieder der TuS 1899 Hermsdorf ein. Auf sportlicher Ebene gelang dem ab 1947 wieder in VfB Hermsdorf umbenannten Verein der erstmalige Aufstieg in die Amateurliga Berlin, in welcher Hermsdorf für vorerst zehn Spielzeiten aktiv war. Zur Saison 1965/66 wurde die höherklassige Regionalliga Berlin auf 16 Vereine aufgestockt, worauf die Hermsdorfer als Viertplatzierter unter anderem mit dem SC Gatow und dem SC Staaken in die damals zweithöchste deutsche Spielklasse aufstiegen. Die Regionalliga hielt der VfB bis 1968, stieg aber mit lediglich dreizehn Saisonpunkten hinter den BSC Kickers 1900 ab.

1971 stiegen die Hermsdorfer auch aus der Amateurliga ab und versanken für mehrere Jahre in den Niederungen des West-Berliner Lokalfußballs. Von 1998 bis zum Abstieg 2016 spielte der VfB Hermsdorf in der Verbandsliga Berlin (inzwischen Berlin-Liga). Größter Erfolg der Vereinsgeschichte war der 2008 erreichte Einzug ins Finale des Berliner Landespokals, in dem Hermsdorf gegen den Oberligisten Tennis Borussia Berlin mit 0:2 unterlag.

Heimstätte der Fußballabteilung des Vereins ist die Sportanlage Seebadstraße, die 2000 Zuschauern Platz bietet.